Nein, du bist schuld.

Nein, du bist schuld.

„Nein, ich bin nicht schuld. DU bist schuld!“

Lass alte Prägungen los!

Schuldumkehr und die Übertragung des eigenen schlechten Gewissens sind gern benutzte Mittel, um das eigene Gewissen zu besänftigen und mit den eigenen Fehlern überhaupt leben zu können.

Narzissten, toxische Persönlichkeiten und Täter benutzen diese Mittel gern, um sich ihrer eigenen Schwächen und ihres Minderwertigkeitsgefühls nicht stellen zu müssen. Passiert das in der Kindheit, ist es prägend. Kinder lernen für ein ganzes Leben. Sie lernen, um zu überleben. Sie lernen, was sie tun müssen, um geliebt zu werden: Anpassung und Schweigen, Genügsamkeit und Selbstaufgabe, Gutmütigkeit und Geduld – und die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse immer hintanzustellen, damit das Gegenüber nicht enttäuscht ist, damit man geliebt wird.

Wir haben es verdient, eine andere Sicht auf die Dinge und auf uns selbst zu erlangen. Eine Sicht, die von Selbstliebe und Selbstfürsorge geprägt ist – ohne Schuldgefühle und ohne schlechtes Gewissen.

Es kostet Mut und Kraft, denn der Weg dorthin, raus aus der Verdrängung, ist schwer. Sehr schwer. Aber es lohnt sich. Und es ist an der Zeit zu lernen, „Nein“ zu sagen.

„Nein, ich bin nicht schuld. DU bist schuld!“

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Als Opfer einer traumatischen Kindheit spreche ich nicht als psychologische Beraterin, sondern erzähle aus meiner Lebenserfahrung und teile meine Erkenntnisse.